
Heute meldete sich eine Informantin, die diesen Blog kennt, aber auch die Situation in unserer Siedlung und im Stadtteil kennt. Von ihr kam die Information, dass auf der Wilhelminenstr. ein Gelenkbus der Firma RAINER steht. Der Bus ist angemeldet, steht dort aber schon länger, weil es auf dem Gelände der Firma RAINER zur Zeit Baumaßnahmen gibt. Nach den Informationen wurden mehrere Scheiben des Busses eingeworfen. Angeblich war das am Vortag noch nicht der Fall, aber diese Information war falsch. Inzwischen erfuhren wir, dass die Scheiben bereits vor 3 Tagen eingeworfen wurden.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag gab es ein paar „ganz schlaue“ jugendliche Randalierer, die 4 Scheiben eines Bus von der Firma Rainer eingeworfen haben. Dumm nur, dass diese dummen Schlaumeier das gerade gemacht haben, als eine Polizeistreife vorbeifuhr. Die Polizei hat sich die Jugendlichen dann gleich vorgenommen, und auch die Eltern informiert. Die waren natürlich nicht begeistert über die „Heldentaten“ ihrer Heranwachsenden.
Nach Informationen des Inhabers kostet die Reparatur der 4 Scheiben ca. 8.000 €, die natürlich die Eltern der Täter bezahlen dürfen, zumindest wenn es keine Haftpflichtversicherung für die Kinder gibt. Die Täter sind noch nicht volljährig, aber über 14 Jahre alt, und damit strafmündig. Das bedeutet, dass auf die dusseligen Täter auch noch ein Strafverfahren zukommen wird. Da werden sicherlich mindestens ein paar Sozialstunden fällig werden.
Heute kümmerte sich zunächst das Ordnungsamt um den zerstörten Bus, und organisierte die Abschleppung. Dazu kam es aber nicht mehr, denn gegen 11:30 Uhr war der Inhaber vor Ort, und sicherte den Bus. Inzwischen dürfte der Bus entfernt worden sein. Warum sich das Ordnungsamt erst heute um den Bus gekümmert hat, ist nicht bekannt. Normalerweise hätte man sich um den Abtransport und die Sicherung des Fahrzeugs schon früher kümmern müssen
Bei den 3 Deutschen handelt es sich um Jugendliche aus unserem Stadtteil. Die Eltern haben sich beim Firmeninhaber gemeldet, und die jugendlichen Täter haben sich inzwischen schriftlich für den Unsinn entschuldigt.
Natürlich findet man auch über diesen Vorfall mal wieder keinen Bericht im Presseportal der Polizei. Das ist schon fast als Normalfall zu bezeichnen. Von den zahlreichen Polizeieinsätzen hier im Stadtteil wird nur höchst selten was im Presseportal der Polizei. Ob das Verschweigen von Straftaten bei der Bekämpfung von Kriminalität helfen soll?




