Rettungswagen in den ROBERT-GERITZMANN-HÖFE

Um 23:11 Uhr gab es eine Nachricht von einem Nachbarn. Er teilte mit, das er gerade den Rettungsdienst angerufen hat. Lt. Vorschrift müsste ein Rettungswagen innerhalb von 8 Minuten jeden Ort in Gelsenkirchen erreichen.

Der Rettungswagen hätte normalerweise spätestens um 23:19 Uhr eintreffen müssen. Das war aber nicht der Fall. Um 23:27 Uhr traf der Rettungswagen ein.

Um 23:34 Uhr fuhr der Rettungswagen mit dem Nachbarn zum Marienhospital Gelsenkirchen.

Natürlich will man wissen, wie es dem Nachbarn geht, der ins Krankenhaus  gebracht wurde. Auf Nachfrage gab es dann die Auskunft, dass der Nachbar nicht etwa im Marienhospital liegt, sondern um 3:30 Uhr wieder nach Hause gebracht wurde.

Erstaunlich, wenn bekannt ist, wie schlecht es dem Nachbarn schon seit mehreren Wochen geht. Jetzt kamen noch weitere massive gesundheitliche Probleme hinzu. Um eine Einlieferung ins Krankenhaus zu verhindern, hatte die Hausärztin dem Nachbarn noch zusätzliche Medikamente verordnet. Die halfen zwar 2-3 Stunden, aber danach hatte der Nachbar wieder sehr starke Schmerzen, so dass er von einem nötigen Krankenhausaufenthalt ausging.

In der Ambulanz war der Nachbar, als Deutscher deutlich in der Minderheit. Hauptsächlich wurden betrunkene Ausländer eingeliefert, die Verletzungen nach Schlägereien hatten.

Natürlich wurde auch der Nachbar untersucht, aber man konnte trotz der offensichtlichen massiven gesundheitlichen Probleme des Nachbarn keinen Grund für seine massiven Schmerzen finden.

Wenn man bei einer ambulanten Untersuchung nichts findet, dann könnte das auch ein Grund für eine stationäre Aufnahme sein. Beim Nachbarn war das nicht so, den hat man einfach wieder nach Hause gefahren.


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