Heute gab es hier einen Feuerwehreinsatz wegen einer Ratte. Eigentlich muss man dafür keine Feuerwehr holen, denn wir haben hier in der Siedlung mehr als genug Ratten.
Um 16:15 Uhr bemerkten Jugendliche eine Ratte, die unter einem geparkten Auto in einem Plastikteil eingeklemmt war. Zunächst versuchte man selbst dem Tier zu helfen und es zu befreien, aber das endete damit, dass die Ratte den Retter in den Finger biss.
Die Hilfsaktion lockte weitere Menschen an. Man rief dann die Polizei an, und schilderte die Situation. Die Polizei meinte, dass sie für eine (verletzte) Ratte nicht vorbeikommen.
Da alle Helfer die Ratte nicht befreien konnten, rief jemand die Feuerwehr an. Ein Fahrzeug mit 2 Feuerwehrleuten kam zur Hilfe. Auf der Boniverstraße parkte das Fahrzeug. Auch die beiden Feuerwehrleute schafften es nicht die Ratte zu befreien.
Die Feuerwehr rief dann auch die Polizei an, und bekam dann die Halterdaten des Fahrzeugs. Man versuchte den Halter zu informieren, aber dieser wurde unter der angegebenen Adresse nicht angetroffen.
Ein Anwohner befreite dann mit Hilfe der Feuerwehr das Tier. Allerdings dürfte die Rettungsaktion vergeblich gewesen sein, denn die Anwesenden sahen, dass das Tier nach seiner Befreiung nicht flüchten konnte, weil das Tier so schwer verletzt war, und die Hinterbeine nicht mehr bewegen konnte. Die Anwesenden waren sich einig, dass man die Ratte von ihren Leiden befreien müsste, aber dazu konnte sich die Feuerwehr nicht durchringen.
Mit einer Schaufel transportierte man die Ratte in ein Gebüsch.
Später sah ich zwei Jugendliche mit einem Hammer, die in Richtung des Unglücksort unterwegs waren. Es wird vermutet, dass sie das verletzte und gelähmte Tier von den Leiden befreien wollten. Ob das geglückt ist, ist nicht bekannt. Gegen 19:15 Uhr konnte die Feuerwehr wieder abrücken.
