Wenn es um das Thema PRESSE geht, dann hört man immer häufiger die Begriffe LÜGENPRESSE oder LÜCKENPRESSE. Dabei spielt doch in einer Demokratie die Presse eine wichtige Rolle. Die Presse sollte in einer Demokratie die 4. Gewalt sein. Eine Lügenpresse oder Lückenpresse würde dazu natürlich nicht passen. Eine Presse, die Skandale nicht aufdeckt, weil man sich dadurch Vorteile durch Behörden oder Politiker erhofft, das passt nicht wirklich in eine Demokratie. Gerade das aber scheint hier der Fall sein, oder sollten die Presse wie BILD, oder zumindest die Lokalpresse, wie die WAZ oder RADIO-EMSCHER-LIPPE wirklich nichts davon erfahren haben? Es ist zumindest nicht bekannt, dass dies bisher publiziert und skandalisiert wurde, auch wenn es nur um ca. 250.000 € geht. Immerhin bedeutet ein Schaden von wahrscheinlich mindestens 250.00 € ein Schaden pro Einwohner von ca. 1 €, und das für eine Stadt, die nun wahrlich nicht im Reichtum badet. Immerhin belegt Gelsenkirchen den letzten Platz aller Großstädte in Deutschland, wie eine Bewertung eines Magazins ergab.

Was war passiert?

In diesem Jahr gastierten sowohl TAYLOR SWIFT mit ihren Musikern, als auch RAMMSTEIN und seine Band in Gelsenkirchen. Die FUßBALL-EUROPAMEISTERSCHAFTB und die beiden Gruppen bescherten Gelsenkirchen einen Zulauf, die Gelsenkirchen in den letzten Jahren nicht erreicht hat. Zugegeben, dabei ist einiges nicht so optimal gelaufen, wie es hätte laufen können. Die Fußball-Fans beschwerten sich teilweise sehr über die Stadt. Zumindest für die drei Auftritte von Taylor Swift und ihre Swifties-Fans wurde einiges gemacht. Die Stadt wurde sogar medienwirksam kurzfristig von Gelsenkirchen in Swiftkirchen umbenannt. Und in Gelsenkirchen und in Gelsenkirchen-Buer wurde einiges aufgebaut um den Fans einiges zu bieten, was natürlich letztendlich der heimischen Wirtschaft zugutekam.

RAMMSTEIN trat in Gelsenkirchen nicht nur dreimal auf, sondern sogar fünfmal. Damit kamen kurz nach TAYLOR SWIFT ca. 150.000 Gäste mehr nach Gelsenkirchen, aber die Stadt behandelte beide Künstler völlig unterschiedlich. Kein Wunder, denn diese Stadt wurde jahrzehntelang von der SPD ruiniert. und im Moment versucht Rot-Grün auch noch den Rest zu ruinieren. Es wäre wahrscheinlich ein leichtes gewesen die Aufbauten für TAYLOR SWIFT auch gleich für RAMMSTEIN stehen zu lassen, damit die Rammstein-Fans ihr Geld auch in Gelsenkirchen ausgeben können, aber daran hatte die Stadt ganz offenbar überhaupt kein Interesse. Der Ruf einer deutschen Band, wie RAMMSTEIN ist halt nicht so gut, wie der Ruf eines internationalen Stars, selbst wenn die deutsche Band ca. 150.000 Gäste mehr in die Stadt lockt.

Die vermeintlichen Probleme mit RAMMSTEIN sind natürlich bekannt, aber auch der Stadt sollte klar sein, dass sich die Vorwürfe gegen den Frontmann von RAMMSTEIN nicht wirklich bewahrheitet haben. Das ist Rot-Grün aber egal, die interessieren sich lieber für den vermeintlichen Ruf, obwohl auch die Rammstein-Fans in unserer Stadt mit Euros bezahlen, genau wie die Swifties.

Es war schon traurig als Gelsenkirchener anzusehen, wie tausende Rammstein-Fans ihr Geld in den Nachbarstädten, wie z. B. in Essen ausgegeben haben, weil Gelsenkirchen anscheinend deren Geld nicht haben wollte.

Das erinnert an frühere Zeiten, als in NRW eine UNI gebaut werden sollte, und das die SPD in Gelsenkirchen abgelehnt hat, weil man die Studenten nicht in der Stadt haben wollte. Die UNI wurde dann in Bochum gebaut, und ist dort ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor und ein Vorteil für Bochum, den natürlich Gelsenkirchen nicht zu bieten hat.

Die SPD schaffte es dann in den Folgejahren aus Gelsenkirchen die Stadt der 1000 erloschen Feuer zu machen, und den letzten Platz im Städteranking zu „erobern“.

Bei RAMMSTEIN hat die Stadt also viel Geld liegen gelassen, also es der heimischen Wirtschaft nicht ermöglicht mehr Geld mit den Besuchern zu verdienen, und bei TAYLOR SWIFT kommt es noch schlimmer. Arbeiten in Gelsenkirchen und beim Stadtmarketing nur Dilettanten? (In Zeiten des Genderwahns muss man wahrscheinlich schreiben Dilettanten und Diletonkel.)

Die Idee die Stadt kurzfristig von Gelsenkirchen in Swiftkirchen umzubenennen, kam ja nicht vom STADTMARKETING, sondern die Idee kam von einem SWIFTIE. Die Stadt hat das dann nur umgesetzt. Dafür hatte das STADTMARKETING eine andere Idee, auf die wahrscheinlich nur Rot-Grüne Dilettanten und -onkel kommen können. Man entschied sich extra für TAYLOR SWIFT ein T-Shirt zu drucken. 25.000 wurden gedruckt und sollten an die Fans verkauft werden, und die Stadtkasse klingeln lassen. Eine gute Idee, aber wenn dort nicht solche Dilettanten unterwegs wären, dann hätten die bestimmt gewusst, dass man das nicht einfach machen kann. Da muss man z. B. Markenrechte berücksichtigen, und genau das hat man nicht gemacht. Jetzt hat man also 25.000 T-Shirts rumliegen, zu einem Einkaufspreis von wahrscheinlich mindestens 250.000 €, die man weder verkaufen durfte, und auch nicht verschenken darf.

Was macht jetzt damit? Eine Idee wäre, dass man die T-Shirts den örtlichen Reinigungsfrauen und -männer gibt, damit diese die T-Shirts als Putzlappen verwenden. Es könnte aber sein, dass auch das nicht erlaubt ist.

Zunächst erfuhr ich dies von einer medizinischen Mitarbeiterin, und hatte dann im Hans-Sachs-Haus nachgefragt. Unter vorgehaltener Hand wurde mir das dann nochmals bestätigt. Da stellt sich natürlich die Frage, warum die örtliche Presse das nicht thematisiert hat? Hat man etwa kein Interesse daran? Will man sich die guten Beziehung zur Stadt nicht kaputt machen?


Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten