SCHILLERPLATZ: Jugendlicher unter Drogen greift Rollstuhlfahrer an

Geegen 0:20 Uhr befand sich ein Rollstuhlfahrer auf dem Schillerplatz. Dort gibt in einer dunklen Ecke eine Parkbank, die in der Nacht gerne von Leuten genutzt wird, die dort ihre verschiedensten Drogen konsumieren. Auf dem helleren Teil vor der Kirche ging ein Fußgänger, und von der Parkbank kam ein Fahrradfahrer, der mehrfach um den Fußgänger fuhr, und sich mir ihm unterhielt. Sie kannten sich also offenbar. Danach verschwanden die beiden in Richtung Parkbank.

Im Laternenlicht meinte ich Daniel auf dem Fahrrad erkannt zu haben. Daniel ist ein Jugendlicher der im betreuten Wohnen untergebracht sein soll. Im Bereich Boniverstraße/Florastraße/Feldmarkstraße soll es so eine Einrichtung geben. Daniel wurde bereits Ende Juli auffällig, weil er damals mehrfach mit einem unversicherten Motorrad und völlig überhöhten Geschwindigkeit durch die Siedlung raste- Bei den Robert-Geritzmann-Höfen handelt es sich um einen verkehrsberuhigten Bereich, wo nur Schrittgeschwindigkeit erlaubt ist, und nicht 60 km/h. Damals raste er nicht nur mit 60 km/h über die Straße, sondern benutzte mit der selben Geschwindigkeit auch den 60 cm breiten Bürgersteig.

Von der Polizei gab es eine Zeugenladung, aus der hervorgeht, dass die Fahrt auch noch unter Drogeneinfluss stattfand. Klar, dass da leicht ein Mensch oder ein Tier zu Schaden hätte kommen können. Zuletzt gab es in der Siedlung am 10.8.2024 einen Unfall mit einem zu schnellen Autofahrer und einem schwerverletztem Kind.

Der Rollstuhlfahrer fuhr dann nochmal von Osten Richtung Kirche über den Schillerplatz, in der Hoffnung auf der Parkbank jenen Daniel erkennen zu können, das war aber nicht möglich, weil der Bereich zu dunkel war.

An der Kirche überlegte der Rollstuhlfahrer, dass er wieder nach Hause fährt. Er fuhr also von Westen nach Osten, Richtung Küppersbuschstraße über den Schillerplatz. Plötzlich stieg an der Parkbank eine Person auf ein Fahrrad und fuhr Richtung Rollstuhlfahrer. In der linken Hand hielt er einen schwarzen Gegenstand. Der Rollstuhlfahrer wurde einmal umkreist, und musste seine Fahrt unterbrechen, um nicht mir dem Fahrrad zu kollidieren. Während der Radfahrer um den Rollstuhlfahrer umrundete, schlug er mit seinem rechten Arm und dem schwarzen Gegenstand nach dem Rollstuhlfahrer, ohne ihn zu treffen. Dabei redete er etwas unverständliches. Als der Rollstuhlfahrer den Angreifer  ansprach, ob er Daniel wäre, kam nur eine unverständliche Antwort. Da ein Gespräch nicht möglich war, und der Rollstuhlfahrer nicht getroffen wurde, versuchte dieser seine Heimfahrt fortzusetzen, was dem Radfahrer nicht passte. Er versuchte erneut um den Rollstuhlfahrer zu fahren und diesen zu blockieren. Der Radfahrer und sein Fahrrad versuchten durch einen Laubhaufen zu fahren, um den Rollstuhlfahrer zu blockieren, was zu seinem Sturz führte, und der Radfahrer und sein Fahrrad landeten in dem Laubhaufen. Als er wieder Stand, erklärte der Rollstuhlfahrer, dass er nun die Polizei ruft, daraufhin flüchtete der Jugendliche wieder in Richtung Parkbank, und rief seinen Kumpels zu, sie sollen der Polizei sagen, dass der Rollstuhlfahrer ihn angefahren hätte. Vermutlich standen auch seine Kollegen und Drogeneinflu0 und hatten keinen Bock auf Polizei. Als diese eintraf war außerdem Rollstuhlfahrer niemand mehr auf dem Schillerplatz.

Die Polizei erklärte, dass es sich bei dem schwarzen Gegenstand vermutlich um einen Luftballen gehandelt hätte, denn sie hätten an einer anderen bereits mehrere schwarze Luftballons gefunden. Diese Luftballons gibt es dazu, wenn man eine Kartusche Helium kauft, um das Zeug einnehmen zu können.


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