Der Jahreswechsel 2022/2023 haben wir jetzt geschafft. Fast unglaublich, was ich da wieder erlebt habe. Mehrfach wurde ich bedroht, wollte man mich schlagen, aus dem Rollstuhl prügeln und alle machen. Doch zunächst fing alles harmlos an.

Ab 23:55 Uhr suchte ich mir ein schönes Plätzchen,, um das Feuerwerk zu filmen. Ab ca. 0:05 Uhr wollte ich den Platz wechseln. Im Bereich RGH 83 – 87 wurde auch geknallt. Jemand steckte eine Rakete in eine Flasche und zündete die Rakete an. Dummerweise blieb die Flasche nicht stehen, sondern viel mit der Rakete um. Dadurch flog die Rakete nicht in die Luft, sondern Richtung Familie Koch. Von dort aus flog die Rakete wieder über die Straße zurück, und setzte einen Busch unmittelbar vor dem Haus 85 in Brand. Die Flammen schlugen 3 Meter in die Höhe, und es bestand die Gefahr, dass der Brand auch das Haus beschädigen könnte. Ich rief um 0:09 Uhr die Feuerwehr an.

Aus Richtung vom Haus 85 / 87 kam ein aggressiver Besoffener, und griff völlig grundlos zwei Männer an. Einen schubste er um. Danach kam er auf mich zu und bedrohte mich. Auch wenn er besoffen war, wird ihm nicht entgangen sein, dass ich im Rollstuhl sitze.

(DAS VIDEO IST NUR IM GESCHÜTZTEM BEITRAG ZU SEHEN.)

Ein paar Bekannte von ihm zogen den Besoffenen weg. Minuten später kam eine Freundin von dem Typen und bedrohte mich auch. Ich sollte abhauen, sonst wollte sie mich zusammenschlagen. Daher rief ich um 0:17 Uhr die Polizei an. Ich schilderte mein Problem, als mit Blaulicht ein Polizeifahrzeug durch die Siedlung fuhr, weil ich dachte, die kommen wegen des Brandes, und beendete das Telefonat, um mit der Streifenwagenbesatzung persönlich zu sprechen. Allerdings weiß ich nicht, wo die abgeblieben sind. Zum Brandort kamen sie jedenfalls nicht. Ich fuhr Richtung Boniverstr., weil ich von dort die Feuerwehr erwartete. Als die ankam, war der Busch schon fast völlig abgebrannt. Am Haus dürften wahrscheinlich keine großen Schäden entstanden sein. Ein paar Rußflecken vielleicht.

Als ich wieder am Ort ankam, lief mir wieder eine Betrunkene entgegen, und meinte, ich solle verschwinden, sonst würde sie mich aus dem Rollstuhl prügeln. Ich lehnte das ab, und lass mich doch nicht von einer Besoffenen vertreiben. Dann meinte sie, ich solle um mein Leben fahren, sonst würde sie mich alle machen.

Ich fuhr nochmal durch die Siedlung, weil ich sehen wollte, ob die Polizei doch irgendwo zu finden ist, aber ich habe sie nicht gefunden. Erneut kam ich am Brandort vorbei, als die Feuerwehr noch vor Ort war. Nun kam eine andere Frau zu mir, und meinte, dass sie mich anzeigen würde. Es interessierte mich natürlich brennend, warum sie mich anzeigen wollte. Daraufhin meinte, sie, weil ich die ganze Scheiße gefilmt hätte.

Wie doof sind die eigentlich. Glauben die wirklich, es sei verboten ein Silvesterfeuerwert zu filmen?

Da ich das Ganze auf Video haben sollte, dürfte es auch nicht schwer sein, das auch noch zu beweisen. Ich werde also noch Strafantrag stellen, evtl. auch ein Annäherungsverbot.

Jetzt endete der Abend doch noch schön. Ich war nochmal draußen. Dabei traf ich eine Bewohnerin aus der Siedlung. Wir sind dann noch etwas durch die Siedlung gewandert, ohne dass wir bedroht, belästigt oder beschimpft wurden.

 


Eine Antwort zu „Silvester in den RGH“

  1. […] Am 1. Januar 2023 stellte ich Strafantrag gegen einen Mann und seine Freundin aus der Siedlung. Der besoffene Typ kam plötzlich auf mich zu, und boxte mich. Das wurde gefilmt, weil ich gerade das Feuerwerk gefilmt habe. Später begegnete mir nochmal seine Freundin. Die forderte mich auf abzuhauen, sonst wollte sich mich alle machen und aus dem Stuhl (Rollstuhl) hauen. Der Name des Angreifers, seine Adresse, und sogar die Autokennzeichen der beiden Personen sind bekannt, trotzdem hat die STA, auch dieses Verfahren gegen die Täter wieder eingestellt, weil angeblich keine Täter ermitteln werden konnten. https://feldmark.news.blog/2023/01/01/silvester-in-den-rgh-2/ […]

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